Optimal konfigurierte Software auf einwandfrei arbeitender Hardware, so sieht der perfekte PC aus. Doch wie kann man sicher sein, dass die Hardware optimal funktioniert? Prüfen Sie es mit diesen Gratis-Tools nach.
Läuft Ihre Hardware, wie sie soll? Falls nicht oder wenn Sie zumindest das Gefühl haben, dass nicht alles passt, messen Sie nach. Bevor es aber losgeht mit gezielten Hardware-Tests, sollten Sie eine Bestandsaufnahme machen.
Mit HWiNFO kriegen Sie dafür ein leistungsfähiges Tool an die Hand, das gut gepflegt wird. Der Einsatz der neuesten Version versteht sich von selbst, nur so können Sie sicher sein, dass auch die neuesten Komponenten erkennt werden.
HWiNFO zeigt Ihnen im Detail, welche Hardware in Ihrem Rechner steckt. Egal ob CPU, Grafikkarte oder Festplattentyp, die Freeware versorgt Sie mit den wichtigsten Infos. Mit der Software prüfen Sie aber auch Ihre Geräte auf Herz und Nieren.
Das Monitoring-Tool behält unter anderem Monitor, Grafikkarte, Laufwerke und Netzwerkanschlüsse im Auge und liefert auf Wunsch gesammelte Daten in verschiedenen Formaten. In begrenztem Umfang können Sie so auch schon Fehler und mögliche Defekte vorab erkennen.
CPU-Check: Intel liefert ein kostenloses Diagnose-Tool für seine eigenen Prozessoren.
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Es gibt aber auch Spezial-Tools, mit denen sich einzelne Hardware-Komponenten gezielt prüfen lassen. Für Intel-CPUs gibt es beispielsweise das Intel Prozessor Diagnostik Tool. Neben allen Details zur verbauten CPU bietet die Freeware auch einen Belastungstest an. Ein Assistent führt durch die Einrichtung und wirft den Benchmark automatisch an. Am Ende des Tests bescheinigt ein grüner Hinweis die volle Funktionsfähigkeit der verbauten CPU.
Auf AMD-Seite kommt der AMD System Monitor hier noch am ehesten infrage. Wobei es sich weniger um Fehlerdiagnose handelt als um die Darstellung der Auslastung von CPU und GPU. Leider wird das Tool nicht besonders oft aktualisiert.
Speichertest: MemTest prüft die Funktionsfähigkeit Ihres Arbeitsspeichers.
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Arbeitsspeicher ist zwar keine Raketenwissenschaft, aber oft können kleine RAM-Defekte für ein instabiles Windows sorgen. Windows kann selbst einen RAM-Test machen, gründlicher arbeitet ein Zusatz-Tool. Mit MemTest unterziehen Sie Ihren Arbeitsspeicher einem umfangreichen Test.
Damit das klappt, speichern Sie alle wichtigen Arbeiten, beenden alle anderen Programme und lassen MemTest arbeiten. Die Software überprüft, wie schnell der RAM Daten aufnehmen und wie zuverlässig er sie wieder abrufen kann. Sie können in der Zwischenzeit nichts am Computer machen, denn der Test nimmt die komplette Rechenleistung in Beschlag.
Festplatte- und SSD-Test: CrystalDiskMark prüft, wie schnell Festplatten und SSDs arbeiten.
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Bei Festplatten und SSDs können Fehler oder nachlassende Performance nervig und gleichzeitig gefährlich sein. Ein Tool wie CrystalDiskMark prüft die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der verbauten Speicher.
Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen, schreibt und liest das kostenlose Tool in der Größe variierbare Datenblöcke von 4 und 512 Kilobyte umfassenden Einheiten. Neben dem sequentiellen Durchsatz zeigt CrystalDiskMark auch IOPS an. Vitaldaten liest das Schwester-Tool CrystalDiskInfo aus.
Grafiktest: FurMark prüft Ihre Grafikkarte mit einem 3D-Benchmark.
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Mit FurMark kommen Sie Problemen mit der Grafikkarte auf die Schliche. Starten Sie das Programm und klicken Sie auf "GPU stress test", dann läuft der 3D-Benchmark los. Vor dem Start des Benchmarks können Sie festlegen, ob Sie den Test im Fenster- oder Vollbild-Modus laufen lassen wollen, auch die Auflösung können Sie einstellen, den Rest übernimmt das Tool.
Stresstest: Prime95 führt einen Stresstest aus, den gut funktionierende Computer ohne Probleme meistern sollten.
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Wer das ganze System einem Stresstest unterziehen will, greift am besten zu Prime95. Die Freeware setzt Ihr System durch Primzahlen-Berechnung unter Volllast. Tests können Sie zur Prüfung der CPU- und RAM-Leistung, des Stromverbrauchs und der Hitzeentwicklung verwenden.
Vor dem Torture Test können Sie die Anzahl paralleler Threads festlegen. Voreingestellt sind "4", wenn Sie den Tubromodus der CPU prüfen wollen, stellen Sie den Wert auf "1". Ein Computer, bei dem die Hardware in Ordnung ist, sollte Durchläufe von Prime95 ohne Probleme überstehen.
Funktionstests sollten Sie regelmäßig machen, aber überstürzen sollen Sie dabei nichts. Es reicht für den Anfang ein Test für das Gesamtsystem. Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine Komponente nicht mehr richtig mitspielt, können Sie die oben vorgestellten Spezial-Tools verwenden.